Vor wenigen Nächten lag ich lange wach. Unglaubliche Dankbarkeit erfüllte mich. Ich frage mich welches das grössere Wunder ist. Trotz emotionaler Herausforderung, Limiten erreichen, nicht mehr wollen, Kampf des Lebens kämpfen du erlebst, dass der Herr dir die Kraft gibt, die du brauchst, selbst, wenn du denkst, es hat nicht gerreicht? Oder den Rückblick auf die Dimension der Wunderwirkung. Das Ausmass an Unterstützung oder den unglaublich starken und weitläufigen Gebetskreis. Keinen einzigen Beter haben wir gesucht, es wurden alle zu uns geführt. Versorgung auf allen ebenen. Jeden Morgen neu aufstehen zu dürfen. Leben zu haben. Immer wieder habe ich in den Psalmen gelesen, der Herr rettet aus ALLER Angst. Aller Not. Er ist ein Befreier. Sein Wort ist heilsam dem ganzen Körper. (Sprichwörter 4) So durfte ich vor einigen Tagen erfahren wie meine Kraft mehr wurde, meine Wiederherstellung am geschehen ist. Der Zeitpunkt könnte perfekter nicht sein. So viele Termine von Schule, Wettkämpfe, ect.
Ich lobe meinen grossen Gott, der Treu zu seinem Wort steht. An einem Morgen in Gemeinschaft mit dem guten Hirten, erinnerte mich der Heilige Geist an einige Bibelverse. Wenn der Herr liebt den Züchtigt er heisst es in den Sprüchen. Während den vergangen drei Monaten habe ich ein paar mal gesagt, Herr, hilf mir deine Liebe zu sehen. Ich sehe sie nicht. So vieles habe ich mir von Yeshua erwünscht, dass er tun würde in meinem Leben. So etwa das kämpfen: Er lehrt dich den Bogen spannen, gürtet dich mit Kraft, macht deine Schritte fest. (2.Könige) Da ist eine Fülle von Versprechen durch den Heiligen Geist und wenn ich um mich schaue ist so viel geistliche Dürre. Ein Wunder wird gefeiert, sollte es nicht ein Nebeneffekt des christlichen Daseins sein? Da sind gebundene, gefangene Menschen, der Herr ist gekommen als Befreier. (Mein Herzensthema) Wo ist diese Befreiung? Das innere Feuer brennt. Wäre da nicht das Wichtigste und die eigentliche Schule des Lebens. Was ich aus vergangenen drei Jahre mitnehme fasse ich einfach zusammen. Ich strebte nach den geistlichen Gaben, darin Yeshua zu entdecken. Er lehrte mich, ihn zuerst zu suchen und dann wird alles andere Zufallen. Ist es nicht so, dass das Volk Israel Wunder an Wunder an Wunder elebte? Und doch war es kein Schlüssel um Beziehung zu leben zu ihrem lebendigen Gott Elohim. Lesen wir von treuen Einzelpersonen aus dem Volk, liebten sie Gott von ganzem Herzen weil sie sich dazu entschieden haben ihm zu vertrauen. Daraus resultierte das Wunder. Nicht umgekehrt.
Eine wichtige Schule der Prioritätensetzung. Kenne den Vater, seinen Sohn Yeshua und den Heiligen Geist. Erfahre die brennende Liebe zu dir. Inzwischen kann ich aufrichtig sagen, es gibt keinen schöneren und heiligeren Ort für mich als in seiner Gegenwart. Wenn ich diesen auch nicht immer auf Anhieb finde. Mein Sehnen ist Antrieb genug zu suchen. Bin ich in der Fülle angekommen? Nein, mein Durst ist nicht gelöscht, mein Hunger nicht gestillt. Da ist mehr. Und ich will es herausfinden…
Eine herzliche Umarmung
Marianne


