Ich will erzählen von allen seinen Wundern und singen seinem Namen…
Ein uraltes wunderbares Kirchenlied, ein Psalm Davids aus der Bibel. Grund dies zu tun gibt es genug. So verzeichnen wir heute den bereits dritten Schultag. Ich bete bei jedem Lehrerwechsel und Kindergartenwechsel dankend dafür, dass Yeschua (Jesus) die richtigen Teile zusammensetzen wird.
Dieses Gebet erfordert vertrauen und akzeptanz bezüglich dem Resultat. Bei Yinon fiel mir das schwer. Seine Kindergärtnerin war ein „Nein“ auf meiner Liste. Im Gebet war klar, mein „Nein“ ist das „Doch, schon“ von himmlischer Perspektive aus.
Gehorsam ist wichtig und wird immer belohnt. So auch wir. Unser jüngster Sohn ist eher ein schüchterner Junge wenn es um neue Dinge geht. Vor dem offiziellen Kindergartenstart wurden wir eingeladen, einen kleinen Besuch am neuen Ort zu machen. Schnurstracks und voller Freude begegnete Yinon dem Unbekannten. Während ich den obligaten Papierkram erledigte, stapfte der kleine Junge an der Hand der eher kleinen, aber unglaublich warmherzigen Kindergärtnerin einmal durch den ganzen Kindergartenraum. Sie erklärte ihm wo seine Sachen sein werden, wie wo was, beschenkte ihn (wie üblich hier in Israel) mit einem kleinen Willkommensgeschenk und die Sache war erledigt.
Wenn ich Yinon am Mittag abhole ist es offensichtlich, dass zwei sich gefunden haben. Er überglücklich, sie begeistert, ich einfach nur überwältigt dankbar.
Amen
(Diese Nachricht habe ich bereits vor über einem halben Jahr geschrieben. Nichts hat sich verändert. Zwei glückliche Menschen arbeiten zusammen – die süsseste aller Kindergärtnerinnen und „kleiner Prinz“ Yinon).
Seid gesegnet aus Jerusalem
Marianne


