Schon fast hätt ich`s vergessen. Fest zu halten was uns an aussergewöhnlich Gutem begegnet. Würde ich alltägliches miteinbeziehen, könnte ich vermutlich jeden Abend von neuem eine Krone basteln. Mal mit mehr kostbaren Steinen der Dankbarkeit, mal mit weniger. Aber nun zu meinem Bericht.
Oft spreche ich von Versorgung. Und das der himmlische Vater unser versorger ist. Meine bescheidenen Beobachtungen in unserem Haushalt sind folgende. Die meisten Besucher die wir empfangen, sind unangemeldet. Schulkollegen die am Mittag mit unseren Kinder bereit stehen, mit grosser Erwartung dass sie mit uns nach Hause kommen dürfen. Oder Freunde die eben mal kurz vorbeischauen, sich mit mir verplappern und dann gerade mit uns Mittag- oder Nachtessen geniessen. Oder man trifft sich mit einer Familie, startet planlos in den Tag hinein und isst gemeinsam, ohne dies vorher eingerechnet zu haben. So ist unser Leben. Eignetlich ganz gut. Wäre da nicht hin und wieder die Situation das Resten aufgewärmt werden, der Einkauf noch nicht getätigt und somit die Lebensmittel am ausgehen sind. Oder schlicht die Kraft gefehlt hat zu kochen und dann schnell schnell etwas auf dem Tisch steht.
Wird es reichen? Diese Frage musste ich mir nur am Anfang stellen. Denn schnell hat mich die Bibel gelehrt, sei Dankbar und der Herr wird versorgen. Wir danken sowieso für das Essen. Wenn es nach wenig aussieht, danke ich meinem Gott, dass es reichen wird. Es hat IMMER gereicht. Mal wird es während dem Schöpfen gefühlt nicht weniger. Mal essen die Kinder kaum und sie sind einfach übernatürlich gesättigt. Spannend ist wirklich, dass dies dann bei allen Kindern zutrifft… Eine Geschichte die mir anvertraut wurde ist, das eine kleine Schale Reis mit ein bisschen Wurst für vier Personen ganze 10 Tage reichte. Es wurde einfach nicht weniger… Wer das erlebt blickt der Zukunft gelassener entgegen.
Seid gesegnet aus Jerusalem
Marianne


