Liebe Glaubensgeschister, liebe Sinn-des-Lebens Suchende
Letzte Nacht hatte ich diesen kurzen Gedanken, den ich zur Ermutigung weitergeben möchte.
Vorwort; Schwache Erinnerungen an meine Kindheitszeit machen mein Herz verständing gegenüber Menschen, die die Bibel einfach nicht mögen. Zu kompliziert, scheinbar widersprüchliche Bibelstellen, Verblüffendes – was sich kaum im eigenen Leben erwarten lässt, 100 unterschiedliche Meinungen über das ein und selbe Wort.
Trotzdem; wollen wir ein Leben unter der Herrschaft Gottes – Elohim führen, kommen wir nicht darum herum uns mit der Bibel auseinander zu setzten. Dazu braucht es kein Theologie Studium. Der Heilige Geist wird dir kundtun, was du aus der Heiligen Schrift verstehen musst.
Es gibt ganz viele Möglichkeiten, sich dem Wort Gottes neu zu nähern. Mein Gedanke von letzter Nacht ist eine Variante und geht an Alle, die sich von der Bibel nicht direkt und persönlich angesprochen fühlen. Ready?
Nun geht es an das Eingemachte; Lies einen Vers (zu Beginn eignen sich Psalmen gut) so viele male, wie Worte vorhanden sind. Und ein jedes mal betonst du ein anderes Wort. Sinniere über das betonte Wort.
Beispiel; Psalm 23,1 Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht.
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Es ist der bestimmte Gott, kein anderer Gott ist ihm gleich an Macht, Kraft, Liebe – er ist der Gott ÜBER alle Götter.)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Gestern, heute und in alle Ewigkeit ist er. Er ist die sichere Konstante in einer inkonstanten Welt.)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Eine versprechende Zusage der ewigen Gegenwart.)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Hier könnte vielleicht die Frage entstehen, ist er wirklich mein Hirte? Oder habe ich mich anderen Hirten angeschlossen, anderen Führungspositionen deren Beziehungen mir wichtiger ist, als die direkete Beziehung zu dem Hirten – dem Ewigen? Gleichzeitig ist doch das ein wunderbares Wort, David in der Bibel war selber Schafhirte und wusste um die Wichtigkeit, dass ein Schaf weiss, wohin es gehört. Wessen Stimme es kennt und wessem Stab es folgen darf.)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Hirte – Yeshua sagt über sich selbst, ich bin der gute Hirte. Auch finden wir einige Stellen im neuen Testament die beschreiben, was die Erwartungen an Hirte sind. Yeshua erfüllt alle diese. Als meistqualifizierter, ja perfekter Hirte. Hier finden wir also eine liebende Charaktereigenschaft. Das ermutigt mich, mein Herz offen und unverschämt meinem Yeshua zuzumuten.)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Selbstsprechend)
Der Ewige ist mein Hirte, ich verderbe nicht. (Hierzu muss ich sagen, empfiehlt es sich verschiedene Übersetzungen anzusehen. So steht bei anderen Überlieferungen; nichts fehlen, keinen Mangel, leide keine Not. Letzteres jedoch und das Wort Verderben haben mit dem Hebräischen „לחסר“ nichts zu tun. Die korrekte Übersetzung ist tatsächlich; fehlen, missen, verringern. Im hebräischen Urtext in Futur geschrieben – אחסר. Also es WIRD mir NICHTS FEHLEN. Was das für dich und mich bedeutet? Nun ich denke, da sind unterschiedliche Massstäbe gesetzt. Und das ist in Ordnung, weiss doch unser Hirte was wir brauchen, unterschiedliche Dinge eben. Meine Meinung ist, dass dies geistlich, materiell, seelisch, körperlich – alles gemeint ist. So wie ein jeder es braucht. Die eigentliche Frage lautet; wer bestimmt, was dein Leben braucht? Und wann ist der Anfang der Zukunft? Darauf gibt es im neuen Testament ganz viele Verse, einfach zusammengefasst; Yeshua – In uns, um uns, durch uns – ist die Antwort. Amen.)
Begeisternd nicht? Nun hoffe ich, dass du durch diesen einfachen Vers neu geschmeckt hast; es geht beim Bibellesen nicht darum einer religiösen Aufgabe nachzugehen, sondern um die kraftvolle, belebende, nach Beziehung schreiende Liebe von unserem himmlischen Vater.
Nachtrag; Keine Zeit die Bibel zu lesen? Kenn ich. Schnapp dir den Tagesvers, vielleicht auf dem Handy, und kaue den Vers nach oben beschriebener Methode durch. Auf dem Klo, Nachhauseweg, während dem Aufräumen, Kochen ect… Absolut Alltagstauglich, garantiert nicht ohne Wirkung.
Sei gesegnet aus Jerusalem


