Portion Gutes 10

Portion Gutes 10

Heute wurde ich daran erinnert, Gutes nicht zu vergessen und meinen Gott Yeshua dafür zu danken. Es gibt so vieles was er mir/uns wohlergehen lässt.

Starten wir bei einem wunderbaren Beispiel; Pascals Rucksack.

März. Hochsaison grosser Gruppen. Gruppengrössen varieren. Bis zu 600 Menschen die mit einer Tour Israel bereisen, sehen, schmecken und meist lieben lernen. So viel Personen sind ein logistischer Wahnsinn. Ich kann nur immer wieder staunen wie mein Mann das schafft. Keine Verluste von Gepäckstücken, Restaurant und „Sites“ gestaffelt abarbeiten, Nächte ohne Schlaf, ein starkes Team im Rücken, unregelmässig Essen, extra Wünsche der Gäste erfüllen, Notfälle zum Arzt oder in den Spital begleiten… Doch genau diese hohe Qualität der Arbeit und die rühmenswerte Professionalität ist Anlass warum Pascal überhaupt angefragt wurde, hier in Israel zu arbeiten.

Vor ca.zwei Wochen: Pascal unterwegs im Norden. Die Reisegruppe fröhlich, Pascals Team mit viel Arbeiten im Hintergrund beschäftigt, einiges wollte nicht wie es sollte. Plötzlich, Pascals Rucksack weg. Inkl. Computer, Tablet, Portemonnaie mit Führerschein – alles weg, weiterarbeiten nicht möglich.

Wir (eine aktuell bei uns wohnhafte Freundin und ich) stürzten uns ins Gebet und endeten im Lobpreis. Die Gewissheit war gross, der Rucksack wird zu meinem Mann zurück geführt werden. Schwierig für ihn als Hauptverantwortlicher der Reise, diese Ungewissheit auszuhalten. Parallel war gedacht, dass er für  bevorstehende Gruppen noch Dinge erledigen könnte. Ohne Computer keine Chance. So folgte eine lange Nacht. Am nächsten Morgen gegen 11.00Uhr ein Telefonat. Ein Nationalpark in der Nähe des toten Meers rief an, es wäre da ein Rucksack (mit vollständigem Inhalt) bei ihnen abgegeben worden. Erst einmal Erleichterung. Halleluja. Doch wie kommt ein Rucksack vom Norden Israels zum toten Meer, Mitte Israel?

Eine andere Reisegruppe besuchte zur gleichen Zeit wie Pascal mit seiner Gruppe eine Sehenswürdigkeit. Mein Mann erlaubte sich, den Rucksack kurz abzustellen. Gleichzeitig machten sich die anderen Reisenden auf die Weiterreise. Ein sehr umsichtiger Mensch sah diesen Rucksack, dachte er gehöre zu jemandem aus seiner Gruppe und nahm ihn mit. Im Nationalpark beim toten Meer war scheinbar klar, dieser gehört niemandem. So landete er bei der Nationalpark Vewaltung…

(Herumstehende Rucksäcke werden in der Regel von einer Spezialeinheit der Polizei überprüft und bei Verdacht auf gefährliche Gegenstände (meist Elektronik) auch mal gesprengt. Es ist gut, ist es so gelaufen. Alle Ehre unserem grossen Herr.)

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1 Response
  1. Cornelia Aerni

    das war Glück im Unglück..lieber Pascal..kann sehr gut nachvollziehen und freue mich riesig das du wieder so viel Arbeit hast.

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