shabbat shalom

shabbat shalom

„Morgen bist du IMA SCHEL SCHABBAT!“ Mit diesen Worten wurde ich von der Kindergärtnerin begrüsst. Aha, gut. Bin ich das also. Und was genau ist meine Aufgabe? Eine Challa mitbringen, das bringe ich knapp hin. Doch verzichte ich auf das übliche Brotgebäck, hergestellt mit viel Zucker und Eier. Stattdessen backe ich einen herkömmlichen Zopf mit Butter, kosher muss es nicht sein. Yahels Kommentar; „Mama, du hast die Brösmeli auf dem Zopf vergessen.“ Mein Gewürzsortiment beinhaltet kein Sesam, dieser gehört ebenfalls auf eine Challa. So belassen wir den Zopf natur.

Am nächsten Morgen bringe ich der „Ganenett“ unsere kiloschwere Schweizerchalla. Somit ist meine Aufgabe auch schon erledigt. Nun darf Yahel weiter machen. Sie ist „Ima schel Schabbat“ (Mutter Shabbat). Mit dieser Position darf sie als Kind die Shabeskerzen anzünden und vorne am Tisch sitzen, zusammen mit dem erwählten „Abba (Vater) schel Shabbat“. Der Kindergarten ist nicht religiös geführt. Doch auch staatliche „Gan“ feiern jeden Freitag Shabbat-Eingang, ganz individuell aber mit Bestimmtheit. Yaron darf beispielsweise jeden Freitag seine eigene Challa backen…

Shabbat Shalom aus Israel