Reise nach Israel Teil 5

Reise Teil 5

Also nichts mit schlafen. Glücklicherweise werden wir endlich mit einer Mahlzeit verwöhnt, die auch unsere Kinder glücklich macht. Nichts geringeres als Nudeln an einer Tomatensauce.

Wir rechnen nochmals zurück. Der Flieger konnte pünktlich starten, das bedeutet, wir waren wirklich in 35 Minuten durch. Doch was wir geschafft haben, haben die Griechen vermutlich nicht geschafft. Wir sind uns sicher, dass das Gepäck erst mit dem nächsten Flug eintreffen wird!

Es ist gemütlich, zufrieden und ruhig in der Maschine. Die Boardcrew kümmert sich liebevoll um ihren kleinsten Gast. Unser Yinoni scheint so viel Aufmerksamkeit zu gefallen. Keine Minute schläft er, hellwach muss er alles miterleben. Und endlich sehen wir noch ganz klein aber in wunderschöner Abendstimmung – Tel Aviv.

Wir steigen aus, warten auf unseren Kinderwagen und warten. Doch das wir in Israel auf unser Gepäck und den Kinderwagen warten, das ist alte Schule und erschüttert uns nicht. Danach geht es gemütlich auf zur erneuten Passkontrolle. Und da steht sie. Die riesige Menschenmasse, die uns gerade noch gefehlt hat. Etwas missmutig stellen wir uns in Schweizer Vorbildlichkeit hinten an. Ich habe Mitleid mit den Kindern. Nun ist sehr viel Geduld und langes Warten angesagt. Einen Augenblick später, winkt uns eine junge Frau zu sich.

Gott sei Dank, wir sind wieder in eine Sonderposition gerutscht. Behinderte und alte Menschen, als auch Familien mit Kleinkinder haben immer wieder Sonderrechte. So dürfen wir zu einem Kontrollhäuschen wo kaum Menschen stehen und sind im Nu durch. Der Weg führt uns zu der Gepäckstation. Wir zählen 1, 2, 3…9, 10, 11 ! Der Maxicosi hats geschafft, der Kindersitz nicht. Versehentlich drehe ich mich um und was seh ich da beim Sperrgut?? Unser Sitz. Wir sind berührt, überwältigt, glücklich, müde und einfach nur Dankbar, dürfen wir mit allem Gepäck nach Hause. Unser Verlust sind also nur 3 Schnuller von Yaron und 2 Socken von Yinon. Das ist zu verkraften.

Nur noch eine letzte Hürde ist zu bewältigen – der Zoll. Doch diese nehmen keine Sekunde Notiz von uns. Zwei unserer Israelischen Freunde erwarten uns, um uns mit den Gepäckstücken zu helfen.

Nun geht es auf – ENDLICH NACH HAUSE.