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Zusammen mit dem Schulstart starteten wir unwissentlich in das Chaos des Alltags. Was ich mir als entspannt und einfach vorstellte, entpuppte sich als wahnsinnige Herausforderung. Es liegen bereits drei Wochen Schule und Kindergarten hinter uns. Doch weit entfernt ist das Gefühl des Angekommen sein. Der neue Lebensabschnitt wurde meinerseits total unterschätzt. 3x die Woche für drei Stunden darf ich die Abendklasse der Sprachschule besuchen. (Die übrigens sehr viel Spass macht und richtig viel fordert). Ebenfalls neu dazu gekommen ist das Netzball. Eine Gruppe von tollen und lustigen Müttern. Ziel; Spass, Hebräisch umsetzen und vertiefen, körperlich austoben. Der Muskelkater hat jedenfalls nicht auf sich warten lassen. 

 

Einmal die Woche gehen Yahel und Yaron in den Schwimmkurs. Letzte zwei Wochen dazu gekommen sind Elternabende bei allen 3 Kids, weitere Besorgungen die selbstverständlich nicht auf Anhieb stimmten, wieder umgetauscht wurden im Laden, um dann endlich beim vorbestimmten Platz im Klassenzimmer zu landen. Dazu kommen unterschiedliche Abholzeiten. Yahel darf aufgrund ihres Alters nicht alleine nach Hause laufen. Es ist Pflicht, sie abzuholen. Kontrolliert wird dies von der Lehrerin. 

 

Es stehen Hausaufgaben an, meine, als auch die von Yahel. Ein Besuch beim Hautspezialisten kosten mich mit Fahrt, Wartezeit, Konsultation, Rückfahrt wieder drei einhalb Stunden. Nicht zu vergessen der Haushalt. Marry Poppins Fähigkeiten lassen sich so schwer erlernen. So war es tatsächlich ein Geschenk des Himmels, durften wir unseren Gast aus der Schweiz mehrmals und sehr spontan als Kinderhütedienst einsetzen. (Danke Cornelia)

 

Unsere Esskultur ist aktuell als katastrophal zu bezeichnen. Gut gefrühstückt gehts aus dem Haus. Als Zwischenmahlzeit gibts Lunchbox mit Sandwich, Früchte und oder Gemüse. Um 14.30Uhr sitzen alle Zuhause am Tisch. Und dann?? Volle Mahlzeit währe zuviel, um 18.00 gibt es bereits wieder Nachtessen (warm/gekocht). 19.00Uhr ist spätestens Nachtruhe. Ideenlos gibt es Food quer durch den Kühlschrank, Snacks, Suppe (bei 30°+) oder sonst was doofes. Nie sollen unsere Kinder hungrig sein müssen. Doch die knallende Idee fehlt. Unten gibt es ein Mitteilungskasten… Die Nachrichten erreichen mich alle. Vielleicht auch bald dein Rezept oder deine Vorschläge??

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1 Response
  1. Aerni Cornelia

    it was my pleasure; thanks dear Marianne for mentioning my name. Love to all. So glad all is going well. You are a super star with a wonderful family. Thanks once again I could be with you all. Big hug Cornelia

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