Kindermund

Unsere grosse Yahel lernt Hebräisch. Ihr erster Ausflug mit dem Kindergarten steht bevor. Vorsichtshalber bespreche ich mit meiner grossen Tochter, wie wir das Problem lösen, sollte sie allenfalls aufs Klo müssen und nicht wissen wo es eines gibt. Der Vorschlag, ein kleines Zettelchen zu schreiben und diesen im Hosensack aufzubewahren findet anklang. So schreibe ich auf Hebräisch also die besagte Frage auf. Am nächsten Tag erzählt mir Yahel von einem schönen Museumsaufenthalt. Leider habe sie den Zettel verloren. Aber das mache nichts. Da frage ich zurück, ob sie nicht auf die Toilette musste? Ihre Antwort; „Doch Mami, aber ich ha dänkt, s Mami seit immer, das WC *Shirutim“ heisst. Da ha ich dänkt, das muess wohl stimme. Drum han ich de Ronit (Lehrerin) gseit, Ronit, ich muess ufs Schirutim.“

Anmerkung; 1. Shirutim ist Mehrzal, 2.Mama hat meistens recht und 3.dieser hebräisch-deutsch Mix ist aktuell unser tägliches Brot. Die Kinder gewöhnen sich tatsächlich schnell ans Hebräisch.

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